Kreuzbrunnen (Křížový pramen)
Säuerling mit Glaubersalz
Der berühmteste Brunnen Marienbads, mit dem die Geschichte des Kurorts begann. Sein charakteristisch bitterer Geschmack stammt vom Glaubersalz; getrunken wird er traditionell bei Verdauungs- und Stoffwechselbeschwerden. Der klassizistische Pavillon an der Kolonnade ist der zeremonielle Mittelpunkt jeder Trinkkur.
Auf einen Blick
Wo sie entspringt
An der Kolonnade
Art
Trinkquelle
Traditionell genutzt bei
Die Einheimischen kannten die Quelle seit jeher, doch berühmt machte sie erst der Tepler Klosterarzt Josef Johann Nehr, der Ende des 18. Jahrhunderts ihre Heilwirkung nachwies und die ersten Kurbauten durchsetzte. Das Kreuz, das der Quelle den Namen gab, steht hier seit 1749. Getrunken wird meist morgens vor dem Frühstück, langsam und in kleinen Schlucken — die genaue Dosierung bestimmt der Kurarzt.
So funktioniert die Trinkkur
Getrunken wird langsam, in kleinen Schlucken, meist vor den Mahlzeiten — traditionell aus dem Schnabelbecher, der das Wasser direkt zu den Backenzähnen führt. Welche Quelle, wie viel und wie oft: Das legt Ihr Kurarzt fest, denn jedes Wasser wirkt anders. Diese Seite informiert und ersetzt keine ärztliche Beratung.
