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Karlsbad (Karlovy Vary)
Städte & Kurorte

Karlsbad (Karlovy Vary)

Die große Schwester unter den Bäderstädten: der 72 Grad heiße Sprudel, prunkvolle Kolonnaden, der Aussichtsturm Diana und die Heimat des Becherovka. Ein voller Tag zwischen Kurtradition und Filmfestival-Glanz.

Foto: rboed* · CC BY 2.0

Auf einen Blick

Fahrzeit

~45 Min. mit dem Auto

Entfernung

~31 km

Zeit vor Ort

3–6 Std.

Anspruch

leicht

Geeignet für

Ohne Auto Mit Kinderwagen Auch bei Regen Auch im Winter Einkehr möglich

Über den Ort

Der Legende nach entdeckte Karl IV. die heißen Quellen selbst — bei einer Hirschjagd. Die Stadt, die er im 14. Jahrhundert um sie herum gründete, trägt bis heute seinen Namen. Das Herz des Bades ist der Sprudel: ein Geysir von über 70 °C heißem Mineralwasser, der bis zu zwölf Meter hoch schießt. Um ihn entfaltet sich die Promenade der Kolonnaden, deren schönste die Neorenaissance-Mühlbrunnkolonnade von Josef Zítek ist, dem Schöpfer des Prager Nationaltheaters.

Zum klassischen Rundgang gehören die Seilbahnfahrt zum Aussichtsturm Diana, ein Glas Becherovka im Museum des Kräuterlikörs und der Blick auf das Grandhotel Pupp, Schauplatz des internationalen Filmfestivals. Gemeinsam mit Marienbad und Franzensbad zählt Karlsbad seit 2021 zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas.

Karte

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